Die Objekte entstehen aus einfachen, reduzierten Elementen, die in Beziehung zueinander treten. In einem langsamen Prozess entwickelt sich ein bewegtes Gefüge: Linien, Flächen oder Körper bilden Strukturen, die weder stabil noch abgeschlossen sind. Durch Luftzug, gegenseitige Berührungen oder andere Einflüsse geraten die Objekte und ihre Teilelemente in ein stetiges, nicht kontrolliertes Spiel und organisieren sich von Moment zu Moment neu.
Meine Rolle verlagert sich auch hier vom gestaltenden Eingreifen hin zum Schaffen von Bedingungen. Ich bestimme Grundformen, Relationen und Materialien – das tatsächliche Geschehen entwickelt sich darüber hinaus. Bewegungen, die aus diesem Zusammenspiel entstehen, kleine Unregelmässigkeiten oder Fehler sind Teil der Arbeiten und Spuren eines lebendigen, flüchtigen «Jetzt».
Jedes Objekt ist gleichzeitig Modell für eine Umsetzung in grossen Dimensionen, die ich mir für bestimmte Orte vorstelle – ob sie je entsteht, ist offen.
imago-mundi I, 2023
mixed media, Ø 40 cm x 120 cm
(verkauft)
imago-mundi II (Modell), 2023
mixed media, Ø 40 cm x 100 cm
imago-mundi III (Modell), 2024
mixed media, Ø 40 cm
blue planet, 2010
mixed media, Ø 25 cm
zona d’ombra, 2008
mixed media, 45 × 45 cm
(Privatbesitz)