Die Zeichnungen entstehen aus dem unmittelbaren Beobachten des Alltags. Pflanzen, Landschaften, Häuser oder einfache Gegenstände werden zum Anlass, meine Wahrnehmung zu verlangsamen und zeichnend dem Verhältnis von Wirklichkeit und Erscheinung nachzugehen. Anders als die Zeichenbilder folgen sie keinem Prinzip, sondern dem, was ich sehe. Es sind keine Vorstudien, sondern eigenständige Arbeiten. Wenn ich zeichne, bewegt sich mein Blick zwischen unterschiedlichen Arten des Sehens: manchmal ruht er lange auf dem einzelnen Motiv, manchmal folgt er dem Zusammenhang, den es mit seiner Umgebung bildet.